Nutzungsrichtlinie
Fassung vom 14. August 2026
Diese Richtlinie gilt zusätzlich zu den Nutzungsbedingungen und wird vor der ersten Verbindung eines Instagram-Kontos angenommen. Sie beschreibt, was mit Mausichat erlaubt ist, was nicht, und was passiert, wenn eine Grenze überschritten wird.
Der Grund für ihre Existenz ist einfach: alle Kundinnen teilen eine Instagram-App und damit ein gemeinsames Kontingent bei Meta. Wer es überschreitet oder Metas Regeln verletzt, löst eine Maßnahme gegen die App aus — und dann steht der Versand für alle anderen ebenfalls still, für etwas, das keine von ihnen getan hat.
§ 1 Was erlaubt ist
Die Beantwortung öffentlicher Kommentare unter eigenen Beiträgen durch eine private Nachricht an die kommentierende Person, wenn der Kommentar erkennbar eine Reaktion einlädt — eine Frage, ein Stichwort aus dem Beitrag, eine Bitte um Informationen. Dafür ist dieses Produkt gebaut.
§ 2 Was nicht erlaubt ist
- Unaufgeforderte Werbung an Personen, die nicht kommentiert haben. Das Produkt kann das technisch nicht, und es zu versuchen — etwa durch Automationen auf fremden Beiträgen — ist ein Verstoß.
- Beiträge fremder Konten. Verbunden werden dürfen nur Konten, über die die Kundin verfügungsbefugt ist.
- Nachrichten an Personen, die widersprochen haben. Ein »Stopp« wird vom System dauerhaft vermerkt; dieses Kennzeichen zu umgehen, etwa durch ein zweites Konto, ist ein Verstoß.
- Irreführung über den Absender oder über den Einsatz von Automatisierung. Die Nachrichten kommen von der Kundin, nicht von einer fremden Marke.
- Rechtswidrige Inhalte — insbesondere Beleidigungen, Bedrohungen, Diskriminierung, sowie Inhalte, die Rechte Dritter verletzen.
- Umgehung technischer Grenzen. Kontaktkontingente, Tageslimits und Freigabepflichten sind Teil des Produkts. Sie durch mehrere Organisationen für dasselbe Unternehmen zu vervielfachen ist ein Verstoß gegen diese Richtlinie.
- Belastung, die andere Kundinnen beeinträchtigt — automatisierte Zugriffe außerhalb der vorgesehenen Wege, oder ein Volumen, das das gemeinsame Meta-Kontingent erschöpft.
§ 3 Was passiert, wenn eine Grenze überschritten wird
Es gibt drei Stufen, und sie sind so gestuft, weil ein sofortiger Vollstopp bei einem Missverständnis unverhältnismäßig ist:
- Gedrosselt. Der Versand läuft langsamer weiter. Die Konsole bleibt vollständig nutzbar. Das ist die Antwort auf ein Volumen, das das gemeinsame Kontingent gefährdet, und in der Regel kein Vorwurf.
- Versand ausgesetzt. Es wird nichts mehr gesendet. Konfiguration und Protokolle bleiben lesbar, damit die Ursache gefunden werden kann.
- Zugang gesperrt. Schreibende Funktionen sind geschlossen.
In jeder Stufe bleiben drei Dinge erreichbar: das Abonnement — auch Kündigung —, die Ausübung der Datenschutzrechte, und das Protokoll, aus dem hervorgeht, was geschehen ist. Eine Sperre, die eine Kundin daran hindert zu zahlen oder zu kündigen, wäre kein Mittel, sondern ein neues Problem.
Jede Sperre nennt einen Grund, und dieser Grund ist in der Konsole sichtbar. Wir sperren nicht ohne Angabe: ohne sie ist die Maßnahme für die betroffene Seite nicht überprüfbar und für uns nicht durchsetzbar.
§ 4 Wie eine Sperre wieder aufgehoben wird
Durch Behebung der Ursache und eine Nachricht an die im Impressum genannte Adresse. Der Grund bleibt anschließend im Protokoll stehen — nicht als Vorbehalt, sondern weil das Protokoll aufzeichnet, was passiert ist, und ein nachträglich geleerter Eintrag genau die Nachvollziehbarkeit zerstört, die diese Richtlinie herstellt.